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Institut für Verkehrsplanung und Transportsysteme, ETH Zürich
 
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Erarbeitung der Grundlagen zur Quantifizierung der Auswirkungen von Sicherheitsdefiziten/-gewinnen

Projektbeschrieb

Ausgangslage

Die Ende 2002 fertig gestellte Forschungsarbeit "Verkehrssicherheitsbeurteilung (Safety Audit)" beschreibt ein Verfahren zur einheitlichen und objektiven Überprüfung von Projekten hinsichtlich Bestimmung und Beurteilung der Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit – und dies vor Inbetriebnahme der Verkehrsanlage (präventiv). Mit Hilfe eines solchen standardisierten Beurteilungsverfahrens lassen sich der Gewinn an Verkehrssicherheit und die allfällig vorhandenen Defizite bestimmen. Damit lassen sich Projekte von Verkehrsanlagen prüfen bzw. optimieren.

Sowohl die Überprüfung des Verfahrens zur Verkehrssicherheitsbeurteilung durch externe Stellen als auch inzwischen in der Praxis durchgeführte Verkehrssicherheitsbeurteilungen haben deutlich gezeigt, dass die Methode zweckmässig und nützlich ist. Es wurde aber auch gleichzeitig deutlich, dass die erforderlichen Quantifizierungswerkzeuge weitgehend fehlen und deren systematische Aufbereitung nicht nur notwendig, sondern auch dringlich ist. Resultate aus Untersuchungen zur Verkehrssicherheit und vorhandenes Experten Wissen sollten so aufbereitet werden, dass sie im Rahmen von VSB's optimal zur Quantifizierung und Beurteilung eingesetzt und somit zur Verbesserung der Verkehrssicherheit herangezogen werden können.

Forschungsziel

Für die Beurteilung von Anlage- und Verkehrsablaufmerkmalen und allfälliger Veränderungen bei geplanten Neu-, Aus-, Umbau oder Sanierungen von Verkehrsanlagen und insbesondere deren Auswirkungen hinsichtlich Verkehrssicherheit sollen geeignete Grundlagen erarbeitet werden, welche vor allem bei Verkehrssicherheitsbeurteilungen eingesetzt werden können.

Die Forschungsarbeit hat zum Ziel, diese Grundlagen zur Quantifizierung der Auswirkungen von Sicherheitsdefiziten/-gewinnen zu erarbeiten. Es sind konkret Werkzeuge zur Quantifizierung von Veränderungen und Unterschieden für bestimmte Merkmale der Anlage (Grössen der Linienführung, Querschnitt, Ausrüstung, Gestaltung, etc.) und des Verkehrsablaufs (Geschwindigkeit, Abstände, Spurverhalten, etc.) sowie weiterer wichtiger Einflüsse auf Unfallhäufigkeit, Unfallschwere und Unfalltypen zu entwickeln. Mit der Quantifizierung der Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit kann eine quantitative Beurteilung erfolgen, die direkte Veränderungen bei der Unfallhäufigkeit und der Unfallschwere angibt. Diese eignen sich auch als Grundlage für monetäre Bewertungen.

Methodik und Vorgehen

Das Vorgehen besteht in einer systematischen Auswertung und Analyse von Untersuchungen, Expertisen, Gutachten sowie Literaturunterlagen hinsichtlich quantifizierter Zusammenhänge zwischen Grössen der Anlage und des Verkehrsablaufes sowie weiterer Einflussgrössen und Unfallgrössen wie Unfallhäufigkeit, Unfallschwere und Unfalltypen.

Die gesuchten Zusammenhänge lassen sich durch entsprechende Analysen und Berechnungen aus den erwähnten Unterlagen herausfiltern resp. aufbereiten.

Diese Werkzeuge und Hilfsmittel sollen aus Resultaten bestehender Untersuchungen zur Verkehrssicherheit und vorhandenem Expertenwissen hergeleitet werden. Daneben soll auch die internationale Literatur zielgerichtet nach solchen Unterlagen durchsucht werden.

Auftraggeber

Bundesamt für Strassen, ASTRA, ASTRA-Forschungsauftrag 2005/302

Autoren

Prof. H.P. Lindenmann
N. Leemann
M. Doerfel

Bezugsquelle

VSS-Sekretariat
Bericht Nr. 1328
Download (PDF 5.7MB)

 

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